Planung geht in nächste Phase

Die Planung des Entwicklungsschwerpunkts ESP-Rietli wird weiterverfolgt. Das entschied das Steuerungsgremium, basierend auf den Ergebnissen der Testplanung. Die Gemeinderäte von Schübelbach und Reichenburg haben diesem Vorgehen zugestimmt. Als nächster Schritt werden umfassende Gespräche mit den Grundeigentümern und weiteren betroffenen Akteuren geführt.

Im Jahr 2024 führten der Kanton und die Standortgemeinden eine umfassende Testplanung durch, die in drei intensiv diskutierten Teambeiträgen mündete. Ein Expertengremium fasste die Erkenntnisse in einem Empfehlungsbericht zusammen. Die Empfehlungen zeigen, dass eine sinnvolle Bebauung fachlich möglich ist und im Rietli auf zwei Dritteln der Fläche rund 1000 Arbeitsplätze angesiedelt werden könnten. Diese Ergebnisse bilden die Grundlage für die nächste Planungsphase. Die Gemeinderäte von Reichenburg und Schübelbach haben bekräftigt, die Planung weiterzuführen. Auch der Kanton unterstützt die Fortführung des Projekts.

Kritische Rückmeldungen aus der Bevölkerung werden ernst genommen
Eine nach der Testplanung durchgeführte Online-Umfrage zeigte, dass insbesondere in der Gemeinde Reichenburg eine kritische Haltung zum Projekt besteht. Diese Rückmeldungen werden von den Verantwortlichen ernst genommen. Gleichzeitig verweisen sie darauf, dass die Umfrage mit 433 Teilnehmenden – was etwa 5 Prozent der stimmberechtigten Gesamtbevölkerung der betroffenen Gemeinden entspricht – nicht repräsentativ ist und darum einen Projektabbruch zum jetzigen Zeitpunkt nicht rechtfertigt. Zu gross ist das Potenzial, dass Kanton und Gemeinden nach Durchführung der Testplanung für die wirtschaftliche Entwicklung der March sehen. Die Ergebnisse der Online-Umfrage können unter zukunft-rietli.ch eingesehen werden.

Nächste Schritte und Einbindung der Akteure
Bevor weitere Planungsmittel in eine Vertiefungsphase investiert werden, stehen umfassende Gespräche mit den betroffenen Akteuren und Grundeigentümern im Vordergrund. Ziel ist es, eine gemeinsame Basis zu schaffen und mögliche Konflikte frühzeitig zu klären. Nach Abschluss dieser Gespräche prüfen die Gemeinden gemeinsam mit dem Kanton das weitere Vorgehen. Zentral ist für alle Akteure, dass der Souverän an der Urne das letzte Wort hat und so eine breite demokratische Legimitation sichergestellt wird.

Die beteiligten Behörden setzen weiterhin auf eine transparente Kommunikation und die aktive Einbindung aller Interessensgruppen. Die nächsten Schritte werden zeitnah bekanntgegeben.

Weitere Informationen

Medienmitteilung

Auswertung der Online-Umfrage